Trebur kauft in Leeuwarden, Holland, einen zweiten Gerätewagen von der holländischen Feuerwehr
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Schnäppchen-Angebot führt zu Blitz-Kauf
TREBUR/LEEUWARDEN (ml). Einen Gerätewagen hat die Ortsvereinigung Trebur schon, und sie ist stolz darauf, denn nahezu alle Arbeiten am Gerätewagen San wurden in Eigenleistung erbracht oder zumindest vom DRK Trebur selbst geplant. Das Konzept des Fahrzeuges hat sich auch mehrfach in Übungen und Einsätzen bewährt, so daß die Anschaffung eines zweiten Gerätewagens eher überraschend kam, sogar für Vorstand und Helfer selbst ...
Eigentlich hatte man beschlossen, einen Anhänger für das Einsatzmaterial zu beschaffen, das in keinem der vorhandenen Fahrzeuge mehr Platz gefunden hatte, darunter drei Zelte, weitere KatS-Tragen sowie diverses Material aus den Bereichen San, Betreuung und Technik. Mehr zufällig war der Bereitschaftsleiter im Internet auf einen gebrauchten Gerätewagen gestoßen, und beim Betrachten des Fahrzeuges im Dienstabend entschloß man sich spontan, das Hänger-Konzept zugunsten eines zweiten Gerätewagens aufzugeben, denn der war nur knapp 6.000,00 EUR teurer als der geplante Hänger und versprach deutlich mehr Stauraum und Flexibilität im Einsatz. Zudem war es nur 10 Jahre alt und mit weniger als 20.000,00 km sehr gut in Schuß.
Um den zweiten Gerätewagen nicht einfach als "Nachschubfahrzeug" für den ersten zu degradieren, wurden unter- schiedliche Einsatzschwerpunkte erarbeitet: Der Fokus des Gerätewagen San wird noch stärker als bisher auf die Errichtung von Verletztenablagen und die Bestückung von Schnittstellen ausgerichtet, während der GW Rettung nach und nach mit allem ausgestattet werden soll, was für die Rettung in schwierigem Gelände benötigt wird.
Das Fahrzeug wurde am 12.02.2003 in Leeuwarden, Holland, abgeholt. Der Ausbau wurde am 22.02.2003 begonnen, sämtliche Fortschritte werden hier in Wort und Bild vorgestellt werden.
{tab=Arbeitstag 01}
Lackierung vorbereitet, Sondersignal entfernt
TREBUR(ml). Als der Arbeitseinsatz des 22.02.2003 in den Dienstplan aufgenommen wurde, ahnte noch niemand etwas davon, daß der Schwerpunkt auf den Arbeiten am neuen Gerätewagen liegen würde ... Natürlich hatten nicht alle vierzehn Helfer- Innen mit Arbeiten am GW Rettung zu tun - die Unterkunft wurde aufgeräumt, die Fahrzeuge geputzt, am RTW 99/83 wurden die Blaulichter gewechselt. Und im ELW wurde einer der beiden Rechner wieder in Betrieb genommen - der zweite hat trotz mehrwöchigem Dauertest bei Fa. Zimmermann (wo die Abstürze kein einziges Mal auftraten) heute wieder den Geist aufgegeben. Aber die Hauptaufgabe war, den neuen Gerätewagen auf die Lackierung vorzubereiten. Dachaufbauten und Sondersignal wurden entfernt, die Innenausbauten abmontiert, soweit wir sie nicht verwenden konnten, das Fahrzeug wurde innen gereinigt. Alles in allem gab's genug zu tun für vierzehn Leute.