TREBUR(ml). Das Projekt "Videokamera" stand in der letzten Woche unter einem schlechten Stern: Als "heißestes Objekt" des Fahrzeuges hatten wir auf die Kamera am sehnlichsten gewartet, doch als sie kam, war die Fernsteuerung kaputt. Also erst einmal reklamieren und mehrere Tage auf die Ersatzfernsteuerung warten. Dann war die Fernsteuerung da, wir ließen einen Halter für den Mast anfertigen, doch als wir die Kamera montieren wollten, war der Innendurchmesser des Halterohres um einen Millimeter zu klein. Auch das ließ sich mit ein bißchen Nachdenken in den Griff bekommen - aber als die Kamera auf dem Mast montiert war, schaffte der Motor es nicht, den Mast auszufahren ...
Vorsichtiges Nachfragen beim Masthersteller ergab dann, daß die Rutschkupplung bei unserem Exemplar zum ersten Mal verwendet und deshalb im Vorfeld nicht korrekt eingestellt worden war. Gespannt ging's heute morgen ans Werk: Schafft der Motor das Gewicht nun oder nicht. Die Antwort: Er schafft's! Nach einigen Versuchen war die Kupplung richtig justiert, und der Mast schnurrte mitsamt Kamera sauber nach oben. Dann das Fernsehbild: Glücklich grinsend durfte jeder mal die Kamera von unten bewegen, aufs Nachbarhaus zoomen, nach unten aufs Fahrzeug schwenken usw.
Schweren Herzens wandte man sich dann wieder der "normalen" Arbeit zu: Funkpult Nr.3 einbauen, Kabelkanäle sägen und anschrauben ... Viel lieber hätten wir noch eine Weile mit der Kamera "geübt", aber schließlich machts noch viel mehr Spaß, wenn dann mal alles fertig ist.