Fahrzeuge: 99/10, 99/54, 99/83, 99/84Übung der FFW Trebur: VU mit
mehreren eingeklemmten Personen. Ein PKW auf dem Dach, 2 Personen eingeklemmt und
bewußtlos, zweiter PKW: eine leichtverletzte Person.
TREBUR (ml). 19:02 Uhr - der Melder
geht. Einen Helfer "erwischt's" unter der Dusche, den nächsten vor dem
Fernseher, wieder ein anderer ist gerade im OV Heim und arbeitet an einem Einsatzfahrzeug.
"Schwerer VU mit mehreren eingeklemmten Personen. Rettungsdienst und Notarzt sind
auf dem Weg!" lautet die Meldung der Leitstelle. Schnell ist der erste RTW besetzt,
angesichts der gemeldeten Lage wird von der gewohnten Ausrückordnung abgewichen und als
nächstes anstelle des GW San der zweite RTW besetzt. Nur kurze Zeit später rückt auch
der Gerätewagen aus. Die Gedanken der HelferInnen drehen sich um die Einsatzmeldung. Was
erwartet uns an der Einsatzstelle? Ein schwerer Unfall? Oder "nur" eine Übung?
Immerhin ist's ziemlich genau 19:00 Uhr an einem Freitag - eine nahezu klassische Zeit
für eine Übungsalarmierung.
An der E-Stelle dann
die erleichternde Nachricht: Es ist eine Übung! Erfahrene Einsatzkräfte hatten das bei
der Anfahrt schon daran erkannt, daß die - sehr realistisch angeordneten - Unfallwagen
keine Nummernschilder hatten ...
Sofort werden die HelferInnen von Feuerwehrkräften zu den beiden PKW's gerufen. Einer
liegt auf dem Dach, die beiden Insassen (symbolisiert durch Dummies) sind über Kopf
eingeklemmt und bewußtlos. Im zweiten PKW befindet sich eine leichtverletzte Person -
ebenfalls ein Dummy.
Sobald die Feuerwehr die Türen des ersten PKW geöffnet hat, werden schnell und
routiniert nacheinander die beiden Bewußtlosen aus dem Auto gerettet und in die RTW's
gebracht. Erst dann kümmert man sich auch um den Leichtverletzten, der bis dahin von
einer Einsatzkraft der Feuerwehr betreut wird.
Das Ganze läuft reibungslos ab; allerdings deutlich
schneller als bei einem Ernstfall, denn auf eine ausführliche notfallmedizinische
Versorgung der Dummies konnte zum Glück verzichtet werden ... Die Abschlußbesprechung in
der Feuerwehr Trebur ist dementsprechend positiv: Abgesehen von Kleinigkeiten, die noch
optimiert werden können, ist alles einwandfrei gelaufen.